Es gibt Momente im Leben, in denen man sich fragt, ob das eigene Dasein nicht ein wenig mehr Würze vertragen könnte. Vielleicht ist es der monotone Alltag, der einen dazu bringt, über den Tellerrand hinauszuschauen. Ich finde mich oft in Gedanken verloren, während ich im Stau stehe oder auf die nächste U-Bahn warte.
Die Vorstellung, in einem anderen Land zu leben, wo die Sonne vielleicht ein bisschen heller scheint und die Menschen ein wenig entspannter sind, hat ihren Reiz. Es ist nicht nur der Wunsch nach Abenteuer, sondern auch die Sehnsucht nach einem Neuanfang, der mich ans Auswandern denken lässt. Außerdem gibt es da noch die Frage nach der beruflichen Erfüllung.
In Deutschland habe ich das Gefühl, dass ich in einem Hamsterrad gefangen bin – immer schneller, aber nie wirklich vorwärts. Vielleicht gibt es irgendwo da draußen einen Ort, an dem meine Fähigkeiten mehr geschätzt werden und ich die Möglichkeit habe, mich weiterzuentwickeln. Das Auswandern könnte die Lösung sein, um dem grauen Alltag zu entfliehen und ein Leben zu führen, das mehr mit meinen Träumen und Wünschen übereinstimmt.
Key Takeaways
- Du überlegst dir genau, warum du auswandern möchtest und was dich antreibt.
- Du hast dir ein Ziel ausgesucht, das zu deinen Wünschen und Bedürfnissen passt.
- Du hast bereits erste Schritte unternommen, um deinen Auswanderungsplan konkret umzusetzen.
- Du stellst dir dein neues Leben positiv vor, bist dir aber auch der Herausforderungen bewusst.
- Du bereitest dich sorgfältig vor und nutzt die Unterstützung von Freunden und Familie für deinen Neustart.
Wohin möchtest du auswandern und warum?
Die Frage nach dem „Wo“ ist fast so kompliziert wie die Frage nach dem „Warum“. Ich habe lange darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich nach Neuseeland auswandern möchte. Die atemberaubende Natur, die freundlichen Menschen und die entspannte Lebensweise ziehen mich magisch an.
Ich stelle mir vor, wie ich an einem sonnigen Tag am Strand von Piha sitze, während die Wellen sanft an den Sand plätschern und ich mit einem kühlen Getränk in der Hand über mein neues Leben nachdenke. Aber es ist nicht nur die Landschaft, die mich fasziniert. Neuseeland hat auch eine interessante Kultur und eine offene Gesellschaft, die Vielfalt schätzt.
Ich möchte in einem Land leben, in dem man nicht nur seine Träume verfolgen kann, sondern auch die Möglichkeit hat, sie zu verwirklichen. Die Kiwis scheinen eine positive Einstellung zum Leben zu haben, und ich kann mir gut vorstellen, dass ich mich dort schnell wohlfühlen würde. Außerdem gibt es dort keine überfüllten U-Bahnen – ein weiterer Pluspunkt!
Welche Schritte hast du bisher unternommen, um deine Auswanderungspläne voranzutreiben?
Der erste Schritt war natürlich die Recherche. Ich habe unzählige Stunden damit verbracht, Blogs zu lesen, Foren zu durchstöbern und Videos über das Leben in Neuseeland anzuschauen. Dabei habe ich nicht nur die schönen Seiten entdeckt, sondern auch einige Herausforderungen, die auf mich zukommen könnten.
Ich habe mir eine Liste gemacht – ja, ich bin ein Listenmensch – mit all den Dingen, die ich beachten muss: Visum beantragen, Job suchen, Wohnung finden und so weiter. Darüber hinaus habe ich auch Kontakt zu anderen Auswanderern aufgenommen. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen und Tipps zu geben.
Ich habe sogar an einem Online-Seminar teilgenommen, das sich mit dem Thema Auswandern nach Neuseeland beschäftigt hat. Dort habe ich wertvolle Informationen über den Arbeitsmarkt und das Leben vor Ort erhalten. Es fühlt sich gut an, einen Plan zu haben – auch wenn dieser Plan manchmal mehr Fragen als Antworten aufwirft.
Wie stellst du dir dein Leben in dem neuen Land vor?
Ich stelle mir mein Leben in Neuseeland als eine Art Abenteuer vor – eine Mischung aus Entspannung und aufregenden Herausforderungen. Morgens würde ich mit einer Tasse Kaffee auf der Veranda sitzen und den Blick auf die Berge genießen. Vielleicht würde ich sogar einen Hund adoptieren und mit ihm lange Spaziergänge am Strand machen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass ich viel Zeit in der Natur verbringen würde – beim Wandern oder beim Surfen lernen (auch wenn ich wahrscheinlich mehr Zeit im Wasser verbringen würde als auf dem Brett). Beruflich hoffe ich auf neue Möglichkeiten und spannende Projekte. Ich stelle mir vor, dass ich in einem kreativen Umfeld arbeite, wo Ideen geschätzt werden und man nicht ständig das Gefühl hat, sich rechtfertigen zu müssen.
Vielleicht würde ich sogar ein eigenes kleines Unternehmen gründen – wer weiß? Das Wichtigste ist für mich jedoch die Lebensqualität: weniger Stress, mehr Zeit für mich selbst und meine Hobbys. Ich träume von einem Leben voller Abenteuer und Entdeckungen – und das alles in einem Land, das so viel zu bieten hat.
Welche Herausforderungen siehst du beim Auswandern auf dich zukommen?
Natürlich gibt es auch einige Herausforderungen, die mir beim Gedanken ans Auswandern durch den Kopf gehen. Die größte Sorge ist wahrscheinlich die Sprachbarriere. Obwohl ich Englisch spreche, habe ich Angst davor, in alltäglichen Situationen nicht verstanden zu werden oder selbst nicht richtig kommunizieren zu können.
Was ist, wenn ich beim Einkaufen nach einer bestimmten Zutat frage und nur verwirrte Blicke ernte? Oder noch schlimmer: Was ist, wenn ich beim Arztbesuch nicht erklären kann, was mir fehlt? Ein weiteres großes Thema ist die Einsamkeit.
Auch wenn ich mich auf neue Bekanntschaften freue, wird es sicherlich Momente geben, in denen ich meine Familie und Freunde vermisse. Die Vorstellung, in einem neuen Land ganz allein zu sein – ohne vertraute Gesichter um mich herum – kann beängstigend sein. Ich hoffe jedoch, dass ich schnell Anschluss finde und neue Freundschaften schließen kann.
Schließlich sind wir Menschen soziale Wesen – auch wenn wir manchmal so tun, als wären wir es nicht.
Welche Vorbereitungen musst du treffen, bevor du auswanderst?
Die Vorbereitungen für das Auswandern sind umfangreich und erfordern viel Organisationstalent – etwas, das ich manchmal vermisse! Zunächst einmal muss ich mich um das Visum kümmern. Das klingt einfacher als es ist!
Es gibt verschiedene Arten von Visa für Neuseeland, je nachdem, ob man arbeiten oder studieren möchte oder einfach nur für eine Weile bleiben will. Ich habe bereits einige Anträge ausgefüllt und bin dabei, alle erforderlichen Dokumente zusammenzustellen – von Geburtsurkunden bis hin zu Arbeitszeugnissen. Zusätzlich plane ich auch meine Finanzen genau.
Es ist wichtig zu wissen, wie viel Geld ich für den Umzug benötige und wie viel ich im neuen Land verdienen muss, um über die Runden zu kommen. Ich habe ein Budget erstellt und versuche herauszufinden, wie viel Miete ich zahlen kann und welche Lebenshaltungskosten auf mich zukommen werden. Das klingt alles sehr trocken und langweilig – aber hey, es ist besser als im letzten Moment festzustellen, dass man pleite ist!
Welche Unterstützung erhältst du von Freunden und Familie bei deinen Auswanderungsplänen?
Die Unterstützung von Freunden und Familie ist für mich von unschätzbarem Wert. Einige meiner Freunde sind begeistert von meiner Idee und können es kaum erwarten, mich in Neuseeland zu besuchen – sie träumen schon von Strandurlauben und Abenteuern! Sie helfen mir nicht nur emotional, sondern geben mir auch praktische Tipps aus ihren eigenen Erfahrungen mit dem Reisen oder Auswandern.
Es tut gut zu wissen, dass sie hinter mir stehen und mich ermutigen. Allerdings gibt es auch skeptische Stimmen in meinem Umfeld. Einige meiner Verwandten sind besorgt über die Risiken des Auswanderns und fragen sich ständig: „Was ist, wenn es nicht klappt?
Dennoch versuche ich, ihre Bedenken als Ausdruck ihrer Sorge um mich zu sehen – schließlich wollen sie nur das Beste für mich.
Was sind deine langfristigen Ziele und Hoffnungen bezüglich des Auswanderns?
Langfristig hoffe ich darauf, in Neuseeland ein erfülltes Leben aufzubauen – sowohl beruflich als auch privat. Mein Ziel ist es nicht nur, einen Job zu finden, sondern auch eine Community aufzubauen und Teil des Lebens vor Ort zu werden. Ich möchte neue Freundschaften schließen und vielleicht sogar eine Familie gründen – wer weiß?
Darüber hinaus hoffe ich darauf, dass das Auswandern mir hilft, mich selbst besser kennenzulernen und meine Grenzen zu erweitern. Ich möchte neue Fähigkeiten erlernen und meine Perspektive auf die Welt verändern.
Vielleicht werde ich sogar ein bisschen mutiger – schließlich ist das Leben voller Überraschungen! Am Ende des Tages wünsche ich mir einfach ein glückliches Leben voller Abenteuer und unvergesslicher Erinnerungen – egal wo auf dieser Welt ich bin.

